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GERALD DAWE wurde 1952 in Belfast, Nordirland, geboren und wuchs
dort in einem „neutralen“, d.h. konfessionell gemischten Wohnviertel im Norden
der Stadt auf. Als die „Troubles“ begannen, war er 17. Schon damals schrieb er
Gedichte, außerdem war er in der Friedens- und Anti-Vietnamkriegs-Bewegung
aktiv. Er studierte an der University of Ulster und am University College
Galway (der Umzug nach Galway 1974 war ein Sprung raus aus dem nordirischen
Kessel). Von 1977-87 war er Englischdozent am UCG, danach wurde er ans Trinity
College Dublin berufen, wo er heute noch arbeitet. 1978 erschien sein erster
Gedichtband „Sheltering Places“; vier weitere folgten, dazu auch Essays,
Theaterstücke, Kritiken. Gerald Dawe ist heute einer der bekanntesten
„Contemporary Irish Poets“ im Lande, er bekam diverse Preise für seine Lyrik
und hat auf Lesereisen schon den ganzen Globus umrundet.
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